Welches Longboard passt zu dir?

Zwei Mal hatte ich ein Abo im Fitness-Studio, doch hingegangen bin ich nie. Als Sportmuffel würde ich mich nicht unbedingt beschreiben, aber wenn ich mich sportlich betätige, dann muss es auch Spaß machen.  Und so kam mir vor ein paar Jahren die Idee, dass ich mir doch ein Longboard anschaffen könnte. Gerade im Sommer fehlte mir eine sportliche Aktivität. Ich konnte ja nicht immer nur Fahrrad fahren. Ich brauchte etwas Neues.  Mit dem großen Berliner Tempelhofer Feld um die Ecke, auf dem es sich super Longboard fahren lässt, war der Kauf eines Longboards für mich die Lösung. Doch die Anschaffung eines Longboards stellte sich dann doch als große Herausforderung heraus. Mir war nicht bewusst, wie viele Modelle und unterschiedliche Preiskategorien es auf dem Markt gibt. So musste ich mich erst einmal im Netz über das Longboard-Thema schlau machen und zahlreiche Artikel darüber lesen. Letztendlich habe ich mich für ein Cruiser-Modell der Marke Globe entschieden und bin auch noch nach ein paar Jahren sehr zufrieden damit. Da ich keine Tricks oder Sprünge mit dem Longboard ausüben möchte und lieber schnell wie der Wind die Straße entlang fahren möchte, war ein Cruiser, mit seinem stabilen Deck, perfekt für mich. Gerade mit chilligen Beats in den Ohren und einer leichten Sommerbriese, macht Longboard fahren wahnsinnigen Spaß.

Damit du dir auch so schnell wie möglich ein Longboard anschaffen kannst, verschaffe ich dir hier einen Überblick über die wichtigsten Modelle. So weißt du genau welches Longboard zu dir passt.

Cruiser – Gechillt cruisen

  • Ideal um gechillt durch die Straßen zu cruisen
  • Perfekt für Anfänger
  • Ist biegsam
  • Eine breite, lange Standfläche, somit ist eine hohe Stabilität garantiert
  • Die Federung des Decks gleicht Stöße durch den Boden ideal aus

Carver – Cruisen und Kurvenfahren

  • Etwas mehr auf Action ausgerichtet als beim Cruiser
  • Für ausschweifendes und gleichmäßiges Kurvenfahren
  • Perfekt um sich möglichst tief in die Kurven zu legen
  • Ideal für breite Strecken mit einem leichten Gefälle

Dancer – Moves und Tricks

  • Sind die längsten Longboards auf dem Markt
  • Ideal um Moves und Tricks zu kombinieren
  • Bieten besonders viel Standfläche
  • Haben verlängerte Enden
  • Perfekt zum Boardwalken
  • Nicht für Anfänger geeignet

Freeride – Geschwindigkeit und Wendigkeit

  • Ideal um Slides und Drifts zu fahren
  • Super zum testen, ob Geschwindigkeit oder Wendigkeit für dich am wichtigsten ist
  • Perfekt um höhere Geschwindigkeiten zu erreichen
  • Sind symmetrisch aufgebaut, es gibt also kein Vorder- oder Hinterteil

Downhill – Schnelle Fahrten

  • Für sehr schnelle Fahrten geeignet, bis zu 100 km/h können erreicht werden
  • Schmale Form
  • Das Deck geht in der Mitte nach unten, somit haben die Achsen mehr Halt
  • Weniger Eingriff auf die Lenkung

Pintail – Gemütlich cruisen

  • Ist in der Mitte her breiter und wird zum Ende hin wieder schmaler
  • Besonders bei Einsteigern beliebt
  • Zum gemütlichen Cruisen geeignet
  • Wirkt dynamisch und elegant
  • Fährt sich sehr stabil

Mini – Stadtcruising

    • Leicht und handlich
    • Perfekt um Strecken in der Stadt schneller zurückzulegen
    • Ähnelt einem Skateboard
    • Für Anfänger geeignet
    • Eher auf Holz setzen, da die Minis aus Plastik weniger robust sind

Was den Preis angeht, rate ich dir ab auf ein zu günstiges Longboard zu setzen, denn das wird sich in der Qualität des Longboards bemerkbar machen. Auch der Fahrspaß leidet unter einem Longboard mit schlechter Qualität. Für ein gutes Longboard, welches du nicht täglich nutzt, würde ich mindestens 100 Euro hinblättern. Falls du natürlich erst einmal ein Longbaord ausprobieren möchtest, dann gibt es auch schon passable Longboards unter 100 Euro.  Mini-Longboards sind generell billiger. Für ein hochwertiges Longboard mit super Rolleigenschaften, solltest du bereit sein mehr als 200€ auszugeben. Hier findest du eine große Auswahl an Longboards in allen Preiskategorien.

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