11 Funktionen die eine Drohne haben muss

Beim Kauf einer Drohne kannst du dich an verschiedenen Kriterien orientieren. Neben der Größe und natürlich dem Preis, sind dies auch die unterschiedlichen Funktionen, die eine Drohne mitbringen kann. Eine größere Auswahl an Features erhöht wiederum auch den Kaufpreis. Daher ist es wichtig, dass du dir bereits vorab überlegst, für welche Einsatzzwecke du die Drohne nutzen willst und welche Funktionen für dich unverzichtbar sind.

Der automatische Rückflug ist ein Muss

Eine Funktion sollte jede Drohne mit sich bringen, die des automatischen Rückflugs. Wenn es zur Unterbrechung der Verbindung zur Steuereinheit kommt, wird so sichergestellt, dass die Drohne automatisch zu dir zurückkehrt. Insbesondere für Anfänger kann es manchmal noch schwierig sein, die Funkreichweite korrekt einzuschätzen. Mittels automatischem Rückflug wird sichergestellt, dass das Flugobjekt nicht verlorengeht oder unvermittelt abstürzt.

GPS-Modul bietet vielseitigen Nutzen

Wer die Funktion des automatischen Rückflugs wünscht, muss ein Modell mit integriertem GPS-Modul wählen. Dieses erweitert die Nutzbarkeit der Drohne natürlich noch auf vielfältige andere Weise. Mittels GPS ist beispielsweise auch eine automatische Landung möglich und es kann eine im Vorfeld fest definierte Strecke abgeflogen werden. Auch für die Telemetrie ist ein GPS-Modul unverzichtbar. Wer Daten seiner Drohne, wie etwa die GPS-Position, die Höhe und Weite und die Geschwindigkeit erhalten und verwerten will, nutzt hierfür die Telemetrie.

First Person View Kamera für Live-Übertragung

Als sehr praktisch erweist sich auch die sogenannte FPV-Funktion, die First Person View Kamera. Mit der Drohne aufgenommene Bilder können so direkt live auf ein Display übertragen werden, zum Beispiel auf ein Smartphone. Hierzu wird üblicherweise eine WLAN/WiFi-Verbindung zwischen Kamera und Smartphone aufgebaut. Die Hersteller der Kameras haben sich in der Regel schon um entsprechende Apps gekümmert, die das Anschauen der Live-Bilder auf dem Smartphone ermöglichen.

Außerdem kann bei FPV die Aufnahme auch direkt auf eine Memory Card aufgenommen werden, die sich in der Drohne befindet. Ein praktischer Zusatznutzen einer FPV-Kamera ist, dass du mit ihr auch während des Fluges Schnappschüsse machen kannst und sie auch über eine Video-Funktion verfügt. Die Möglichkeit, Luftaufnahmen anzufertigen, macht den eigentlichen Unterschied zum herkömmlichen Modellflug aus und stellt für die meisten Nutzer den besonderen Reiz des Fliegens einer Drohne dar. Hat eine Drohne nur eine Kamera an Board, ohne die FPV- oder Streaming-Funktion, werden nur Aufnahmen angefertigt, die dann erst nach der Landung angesehen werden können. Mittels FPV hast du hingegen die Möglichkeit, schon während des Fluges zu bestimmen, was genau aufgenommen werden soll.

Gimbal-Halterung für bessere Bildqualität

Wer seine Drohne nutzen möchte, um Bilder zu machen, der sollte auch über die Anschaffung einer sogenannten Gimbal-Halterung nachdenken. Die Halterung wird zwischen Drohne und Kamera angebracht und sorgt für eine Stabilisierung der Flugbewegungen. Dadurch wird vermieden, dass die Kamera die Bilder verwackelt.

Inklusive Fernsteuerung kaufen

Was in jedem Fall beim Kauf einer Drohne dabei sein sollte, ist ein Controller. Dieser erleichtert die Steuerung des Geräts und wird sogar manchmal von den Haftpflichtversicherungen vorgeschrieben. Es finden sich einige, vor allem günstigere Modelle, auf dem Markt, die sich nur mittels Smartphone steuern lassen. Dies hat den entscheidenden Nachteil, dass der Nutzer weniger Kontrolle über sein Flugobjekt hat, was sich gerade auch bei schnelleren Flugmanövern zeigt. Zwar kann eine Fernsteuerung oftmals auch nachgerüstet werden, günstiger ist es aber in der Regel, wenn sie direkt im Lieferumfang enthalten ist.

Ausreichend Sensoren sollten vorhanden sein

Nicht nur bei Anfängern machen sich ausreichend Sensoren nach vorne und nach unten bezahlt. Sie verhindern im Zweifel einen Crash mit einem Hindernis. Denn vor allem in den Anfangszeiten fällt es noch schwer, selbst sichere Einschätzungen vorzunehmen, vor allem dann, wenn die Drohne außer Sichtweite ist. Mit ausreichend Sensoren wird das sichere Fliegen des Geräts unterstützt. Üblicherweise verfügen Drohnen jedoch nur über Sensoren nach vorne und nach unten. Zudem lassen sich Hindernisse durch die Sensoren auch nur bei ausreichender Helligkeit erkennen.

Auf eine ausreichend lange Flugzeit achten

Damit du auch wirklich Spaß an der Drohne hast, muss diese auch über eine ausreichende Flugzeit verfügen. Fluggeräte, deren Ladung nach wenigen Minuten schon wieder leer ist und dann stundenlang wieder aufgeladen werden müssen, sorgen schnell für Frust. Die Flugzeit sollte mindestens 15 Minuten betragen. Es finden sich aber auch Quadrocopter und Hexacopter auf dem Markt, die bis 30 Minuten in der Luft gehalten werden können. Sollen längere Touren mit der Drohne absolviert werden, empfiehlt es sich, gleich mehrere Ersatzakkus zu kaufen und diese unterwegs mit sich zu führen.

Die Drohne immer am Mann

Mit dem Follow-Me-Mode wird sichergestellt, dass die Drohne sich stets nach der Position des Transmitters ausrichtet und so immer bei Ihnen bleibt. Die Drohne folgt dir also automatisch, zum Beispiel beim Fahrradfahren. Wichtig ist, darauf zu achten, dass die Drohne dabei auf keine Hindernisse trifft. Sonst besteht die Gefahr einer Kollision, da Hindernisse nicht erkannt und umflogen werden, wenn nicht ein entsprechender Kollisionsschutz aktiviert ist.

Mit einem eingebauten Simulator üben

Ein recht praktisches, wenn auch nicht zwingend erforderliches Feature, ist ein eingebauter Simulator. Ist dieser vorhanden, kann das Gerät auf dem Boden bleiben, während man mit der Fernbedienung fliegt. Die Simulation des Flugs wird dann per Bild auf das eingebaute Display oder das angeschlossene Smartphone übertragen. Ein solcher Simulator ist für Anfänger sehr sinnvoll, die üben möchten, ohne ihre Drohne tatsächlich starten zu lassen. So gewinnst du ohne Risiko an Sicherheitsgefühl.

Ultraschallsensoren als Flughilfe

Mittelklasse-Modelle verfügen über einige praktische Flughilfen. Hierzu gehören auch die Ultraschallsensoren, die am Bauch des Fluggeräts angebracht sind. Sie werden zur optischen Positionsbestimmung genutzt. Mit Hilfe der Ultraschallsensoren lässt sich der Abstand zwischen Boden und Drohne ermitteln, zudem kann das Gerät so auf einer bestimmten Höhe gehalten werden. Wird die Drohne beispielsweise gestartet und hebt vom Boden ab, kann das Gerät zunächst in der Luft stehen, während du noch entscheidest, in welche Richtung du deine Drohne fliegen lassen möchtest.

In Schutzfunktionen für die Drohne investieren

Je mehr Funktionen du bei einer Drohne haben möchtest, umso kostenintensiver ist die Anschaffung. Da ist es ratsam, noch ein paar Euro mehr in den Schutz des Geräts zu investieren, um auch möglichst lange Freude daran zu haben. Gut ist es, auf einen Staubschutz sowie einen Spritzwasserschutz zu achten. Vor allem für Geräte, die draußen zum Einsatz kommen, machen diese Schutzfunktionen Sinn.

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